«WEITER»

Samstag, 23. September 2017

Klostermauer Wattwil

«WEITER» arthur/athurjunior#2017

Die Kunsthalle[n] Toggenburg und Arthur Junior präsentieren gemeinsam das mobile Kunstprojekt «WEITER».
Während drei Wochen, vom 9. bis 23. September 2017, zeigen sie Kunst an drei spezifischen Orten im unteren, im mittleren und im oberen Toggenburg.

Programm
Samstag (Vernissage)
9. September, 15 - 18 Uhr
Ruine Rüdberg, Treffpunkt Oberhelfenschwil, Wigetshof (mit Postauto ab Bahnhof Dietfurt erreichbar)
Samstag (Midissage)
16. September, 15 - 18 Uhr
Bahnhof Wattwil
Samstag (Finissage)
23. September, 15 - 18 Uhr
Dorfplatz Unterwasser
Die ortsspezifischen Werke und Performances werden gemeinsam in den Führungen während den drei Events entdeckt.

Die KünstlerInnen
Christian Eberhard / Collectif Chuglu / Damiano Curschellas / Gisa Frank /
Lino Bally, Flurina Brügger, Iris Brodbeck / Marc Jenny / Matthias Rüegg / Robin Michel

 

 

 

Das Konzept
Während die Touristin mit der Gondelbahn zum Gipfel fährt und ein Flüchtling seine Heimat verlässt, arbeitet der digitale Nomade irgendwo auf seinem Boot. Noch nie hat sich die Mobilität auf so mannigfaltige Art und Weise manifestiert wie heute. Die räumliche, soziale und virtuelle Mobilität ist längst zum Grundprinzip einer globalen und vernetzten Welt geworden. Wer mobil ist, ist empfänglich – offen für Neues, vielleicht Besseres. Ebenso fordert die Mobilität von den Menschen eine geistige und körperliche Beweglichkeit. Sie bricht auf der einen Seite soziale Strukturen auf und verstärkt auf der anderen Seite die Wahrnehmung bestehender, ungleicher Voraussetzungen.

Der weitgefasste Begriff Mobilität steht im Blickpunkt von «Weiter». Für das Kunstprojekt haben sich zum ersten Mal die Kunsthalle[n] Toggenburg und Arthur Junior zusammengeschlossen. Beide haben in den letzten Jahren, bisher unabhängig voneinander, Kunst zu den Menschen im Toggenburg gebracht und ausserhalb gängiger Ausstellungsräume inszeniert. Im Rahmen von «Weiter» werden sich ausgewählte Kunstschaffende aus der Schweiz und Frankreich vom 9. bis 23. September 2017 mit dem Thema Mobilität auseinandersetzen. Dabei präsentieren sie an drei temporären Treffpunkten im unteren, im mittleren und im oberen Toggenburg ihre Kunst. Die Werke entwickeln sich en route. Dementsprechend werden die Orte, die Wege dazwischen und die Bewohnerschaft der Region die Arbeit der Kunstschaffenden massgeblich beeinflussen.

Unterstützung des Kunstprojekts WEITER:

 

Stiftung für Ostschweizer Kunstschaffen

ARNOLD BILLWILLER STIFTUNG

C. und A. Kupper-Stiftung

 

 

 

 

arthur#10

Samstag, 19. September 2015 - Donnerstag, 30. Juni 2016

Klostermauer Wattwil

arthur#10  Kloster St.Maria der Engel, Wattwil

Die Klostermauer St.Maria der Engel präsentiert sich seit Jahrhunderten als weisses Band, das hoch über Wattwil trohnt. Dahinter lässt sich das ehemalige Kloster mehr erahnen, als dass es sichtbar wäre.
Für einige Monate wird das weisse Band zur Leinwand aktuellen Kunstschaffens – zum Kunstobjekt des St.Galler Künstlers Jan Kaeser.
Er startet seine Kunst-Installation am 19. September 2015 und lässt sie über Wochen wachsen bis die ganze Mauer in Bewegung ist – mit 80 weissen Tücher, welche sie zum Flattern bringen.
Nach dem Höhepunkt Anfang November 2015 baut der Künstler sein Werk schrittweise wieder ab. Im April 2016 sind die weissen Tücher Vergangenheit. Die Klostermauer kehrt zurück zur Unbeweglichkeit.

Die Kunst-Installation «Bewegen» des St. Galler Künstlers Jan Kaeser ist von einer Fachjury im Rahmen eines Wettbewerbs unter KünstlerInnen mit Bezug zur Ostschweiz ausgewählt worden für die 10. Ausstellung der Kunsthalle[N] Toggenburg.

 

Letzter Anlass zu arthur#10: Philosophie-Abend

Bevor das Ende kommt ist Zeit, für einige Gedanken am Philosophie-Abend

Datum: Freitag, 22. Januar 2016, 20 Uhr
Ort: Atelier A4, Ebnaterstrasse 70, Wattwil

Programm

  • Philosoph Ivo Dörig mit Gedanken zur Mauer
  • Austausch
  • Häppchen und Getränke

Einladungskarte zum Philosophie-Abend

 

Mauer-Rundgang und Künstler-Gespräch zu arthur#10

Jan Kaeser offenbart seine Sichtweise der Arbeit im Rahmen der Veranstaltung «Mauer-Rundgang».

Datum: Samstag, 7. November 2015, 15 Uhr
Treffpunkt:
Parkplatz unterhalb des Klosters St. Maria der Engel in Wattwil

Programm:

  • Mauer-Rundgang mit dem Künstler Jan Kaeser und musikalischer Unterhaltung
  • Künstler-Gespräch im Refektorium des Klosters mit Corinne Schatz, Kunsthistorikerin und Jan Kaeser
  • Kaffe und Kuchen

Newsletter zum Mauer-Rundgang sowie zu den weiteren Veranstaltungen

  • «Umtrunk» beim Altersheim Risi, Wattwil, Samstag, 21. November 2015
  • «Philosophie-Abend» mit Gedanken zur Mauer, Atelier A4, Wattwil, Freitag, 22. Januar 2016

 

Auftrakt zu arthur#10

Seit dem «Auftakt» vom 19. September auf dem Bräkerplatz in Wattwil entwickelt Jan Kaeser sein Kunstobjekt an der Klostermauer. Ein Ausguck mit Fernrohr bietet die Fernsicht, um seine Arbeit während der Dauer bis März zu verfolgen.

Rede zum Auftakt von Leo Morger

Bilder vom Auftakt

 Download Programm

 

 

«Hotel arthur»

Freitag, 6. Juni 2014

arthur als Hotelier in Ebnat Kappel

In diesem Jahr beschäftigte sich der Kunstverein mit dem Tourismus – visionär und nostalgisch, vor allem aber künstlerisch. Er konnte dazu das Hotel-Restaurant Post, das kurz vor dem Abriss stand, ein letztes Mal mit Leben füllen und funktioniert es um zum Hotel arthur.
Ostschweizer Kunstschaffende hatten die leerstehenden Zimmer zu Kunstobjekten umgestaltet und sich dabei vom Thema Tourismus inspirieren lassen. Die Räume konnten für Übernachtungen gemietet werden und standen tagsüber zur freien Besichtigung und für geführte Rundgänge offen.

KünstlerInnen:
Karin Bucher · Joëlle Allet
Silvia Gysi · Oliver Zenklusen
Martin Walch · Werner Casty
Silvio Faieta · Lika Nüssli
Karin Karinna Bühler · Katja Grässli
Lois Hechenblaikner · Peter Dew
Mirjam Kradolfer & Stefan Rohner

Künstler-Flyer

 

Download Programm-Flyer

Türhänger Hotel arthur

Panda Lux - Maschinen

Urban Junior

Toggenburg Region

SRF1

«arthur visiert»

Donnerstag, 1. August 2013

«arthur visiert» Wattwil

Die Zentrumsgemeinde des Toggenburgs diskutiert und baut im Moment an seiner wirtschaftlichen und sozialen Zukunft. «Stadt für Ländler – Land für Städter» lautet der Slogan, mit dem sich Wattwil offiziell positioniert.

arthur stellte die künstlerische, gesellschaftliche und soziale Entwicklung der «Stadt auf dem Land» in den Mittelpunkt seines Projekts 2013: arthur visiert.

Teil städtischer Identität ist für die Menschen der öffentliche Raum – sind Plätze, Pärke, Wiesen, Brachen. Auf einige zentrale Plätze Wattwils stellte arthur seine Bauvisiere. Mit künstlerischen Interventionen belebte er den öffentlichen Raum, wollte Visionen für dessen Weiterentwicklung aufzeigen und Impulse aus der Bevölkerung aufnehmen.

Stadtrundgang (PDF)

Sonnenblumen fürs urbane Wattwil (Tagblatt)

Endlager?

Drei Frauen

Thurkorrektion

Informationen und Diskussionen auf dem Blog:
kunsthallentoggenburg.wordpress.com
philothea.ch

Ausstellungs-Flyer

Die Poetik des Presslufthammers

arthur#7

Samstag, 22. September 2012

arthur #7 Performances im Raum Sellamatt, auf den Alpen Zinggen und Mittelstofel, Alt St.Johann. Zugang via Sesselbahn,
«Standplatz Alp 47.11N9.11O»

Bericht Art TV

KünstlerInnen:
Gisa Frank mit Truppe, Alexandra Maurer, Stephan Kreier und Markus Eugster, Gabriella Hohendahl, Andrea Vogel, Jan Kaeser, Olivia Wiederkehr, Isabel Rohner, Silvio Faieta, Linda Pfenninger, Manuela Langer, Denis Eggenberger

Nach der Abfahrt der Sennen die Auffahrt von arthur. Nach dem Alpsommer der Kunstherbst.

Vernissage mit Pull Up Orchester

Flyer, Flyer

Toggenburger Bergbahnen

arthur#6

Samstag, 10. September 2011

Fürst und Fürstin

arthur #6 Molkerei-Sennerei Eschen, Fürstentum Liechtenstein

«Fremd gehen»: Toggenburger Künstler gehen fremd

 

KünstlerInnen:
«Milda», Damaris Kägi-Romano, Wildhaus und F-Le Donjon, Roland Rüegg, Wattwil, Nadja L. Haefeli, Wattwil, Anita Schneebeger, Zürich, Regula Gahler, Ebnat-Kappel, Rahel Müller und Melanie Tauscher, Zürich, Herbert Weber, Ebnat-Kappel/St.Gallen, Marcello Pirrone, Hemberg, Rolf Hermann, Ebnat-Kappel, Andy Storchenegger, Zürich/St.Gallen, «Delia» Daniela Vetsch, Wattwil

 

Presse, Presse, Presse, Presse, Presse, Presse, Presse, Presse

Video: Das mobile Bordell

 

Frem-de, der/die

1. jmd., den man nicht kennt. Ein Fremder stand vor der Tür.

2. jmd., der nicht zu einer bestimmten Gruppe gehört. Das ist unsere Angelegenheit, das geht Fremde gar nicht an.

3. Person, die aus einem anderen Land kommt. Der Fremde wurde neugierig bestaunt. Selten kamen Fremde in diese Gegend.

Ausstellungs-Flyer PDF

Ausschreibung PDF

 

arthur#5

Samstag, 11. September 2010

Brauerei Lichtensteig

arthur #5 Brauerei Burth, Lichtensteig

«BIER IST ETWAS GUTES»

Die Brauerei in Lichtensteig im Toggenburg wurde 1844 gegründet und hat öfters den Namen und den Besitzer gewechselt. 1901 kam die Brauerei in den Besitz der Familie Burth, der sie bis zur Übernahmen durch die St.Galler Brauerei Schützengarten im Jahr 1981 gehörte. Nach der Übernahme wurde der Betrieb eingestellt und die Brauerei als Depot der Brauerei Schützengarten genutzt.
Der durchschnittliche Jahresausstoss der Brauerei Burth in Lichtensteig lag bei knapp 3000 hl.

KünstlerInnen:
Daniel Ambühl, Susanne Keller, Katalin Deér, Matthias Rüegg, Monica, Germann und Daniel Lorenzi, Rachel Lumsden

Daniel Ambühl Fischgericht im arthur Wohnwagen
Projekteingabe PDF

 

Bierdeckel

 

arthur kollaboriert mit der Lesehunger Veranstaltung – ein Projekt der Bibliotheken Toggenburgt/Neckertal und der Vortrags- und Lesegesellschaft im Toggenburg: Presse

Ausstellungs-Flyer
Plan/Skizzen

 

arthur#4

Samstag, 12. September 2009

Rittberghalle

arthur #4 Rittberghalle, Dietfurt

Zum vierten Mal fand im Herbst 2009 eine Ausstellung in bislang unbespielten Räumen im Toggenburg statt: in der Rittberghalle in Dietfurt, die unter Heimatschutz steht. Die 575 m2 grosse Halle mit ihren 22 Säulen, direkt an der Thur und im Grünen gelegen, war Schauplatz der Ausstellung «7 Diktatoren auf 7 Traktoren».

KünstlerInnen:
ohm41, Theater jetzt, Andy Guhl

 

Video

Das Reich der 7 Diktatoren – ein skurriles Reich aus 7 Territorien, 7 Völkern und 7 Ideen.

Die Protuperatoren ordnen die Entwendung der Traktoren an und wollen damit den Umsturz auf allen 7 Territorien einleiten.

Die Destabilisierung wird mit subtilen Mitteln herbeigeführt. Der einzige noch verbliebene Traktor des Reichs wird durch die Protuperatoren in seine Einzelteile zerlegt. Diese Teilchen werden ausgewählten Einzelbürgern und Bürgergemeinschaften der 7 Zonen zu Verfügung gestellt. Sie werden von diesen mit Ritualen und Fetischen verzaubert, überhöht oder gar zerstört.
«Oil of tractors» heissen diese Rituale.

Programm

Freiheit der Wege – Freiheit der Mittel
Freiheit für Oil of Tractor!

 

Kochteam

Ohm41

 

24h Kochperformance der Vorstandsmitglieder und ihren Saboteuren mit Crepe, Croque Monsieur, Thai Curry, Spaghetti, Gnocci usw.

 

arthur#3

Samstag, 13. September 2008

Wartesäle

arthur #3 Wartesäle Nesslau - Lichtensteig

Vom 13. September bis zum 3. Oktober 2008 war der papierlose arthur mit der Kunsthalle[n] Toggenburg unterwegs zwischen den Bahnhöfen Lichtensteig und Nesslau. Er zeigte einmal mehr eine Auswahl an Kunstschaffenden – diesmal sechs ToggenburgerInnen – die für je einen Wartesaal eine Arbeit konzipiert hattenund für diese Ausstellung ins Tasl zurück gekehrt sind.

«Ein-Auszug»

KünstlerInnen:
Manuel Strässle aufgewachsen in Kirchberg, heute in Basel wohnhaft, bespielte die beiden Säle in Lichtensteig mit einer Installation, welche die Räume miteinander verband.

Philip Koller und Erkia Looser Wattwiler und Ebnat-Kappelerin, leben in Zürich, bearbeiteten den gläsernen Wartesaal auf dem Perron 2 ebenfalls installativ. Ihre Arbeit verwies unter anderem auf die Pendlersituation vieler ToggenburgerInnen.

Roland Guggenbühler lebte lange Jahre in Ebnat-Kappel und Lichtensteig, zuletzt in Zuzwil (2007), bevölkerte den Saal in Ebnat-Kappel mit Schichtungen von Flusssteinen aus der Thur.

Kilian Rüthemann, wohnhaft in Basel, bespielte den Warteraum in Krummenau.

Christian Eberhard, ebenfalls in Wattwil aufgewachsen, heute in Zürich zu Hause, zeigte uns seine Reisenotizen in Form von Bleistiftzeichnungen in Bildformat.

 

 

arthur#2

Samstag, 22. September 2007

Iburg

arthur #2 Iburg Wattwil

Ein Wahrzeichen ist die Iburg, hübsch anzusehen, als Grillplatz und Aussichtspunkt beliebt – und trotzdem bloss eine Ruine. Ostschweizer Kunstschaffende haben sich mit der Burg beschäftigt. Das Resultat: ironisch und poetisch, diskret provokativ. 

KünstlerInnen:
Gisa Frank, BIWAK, Jan Kaeser, Arno Oehri, Kathrin Kummer, steffenschöni, Doris Naef

Pressebericht

Gästebuch Iburg

 

 

arthur#1

Dienstag, 5. September 2006

Shedhalle

arthur #1 Shedhalle Heberlein-Areal Wattwil

«Grosse Namen»

Künstlerinnen:
Carl Bucher, Veronica Bischoff, Toni Calzaferri, Schang Hutter, Pipilotti Rist, Loredana Sperini, Katja Schenker